Isabel Lewis (DE/US/DO)

An Occasion

G
Performance / Musik / Installation / Mitmachen
O
Graz
 

Die Künstlerin Isabel Lewis lädt zu einem sinnlichen Salon. Eine besondere Zusammenkunft von Dingen, Menschen, Pflanzen und Gedanken, von Musik, Tanz und Duft.

Österreichische Erstaufführung

 

Sa 23/09, 16.00 – 21.00

Festivalzentrum

Eintritt frei


Isabel Lewis hat Choreografie, Tanz und Literaturkritik studiert. Für ihre „Occasions“ hat sie eine Technik entwickelt, mit der sie gleichzeitig Performerin und Tänzerin, DJane und Rednerin sein kann. Damit schafft sie Situationen, die einerseits entspannen, andererseits das gesamte menschliche Sensorium beanspruchen. Der Innenhof des Palais Attems wird so zu einem Garten der Sinne, in dem alles möglich ist: philosophisches Sinnieren, soziales Beisammensein und sogar romantische Begegnungen. Ein Ort, an dem Körper und Geist zusammenfinden.

Die in Berlin lebende dominikanisch-amerikanische Künstlerin installiert ihren unkonventionellen philosophischen Salon vorwiegend im Kontext bildender Kunst – bei der Frieze Art Fair oder auch in der Kunsthalle Basel und der Tate Modern. Nun eröffnet sie damit das Festivalzentrum im steirischen herbst. Inspiriert von antiken griechischen Symposien, diesen etwa von Platon vielfach beschriebenen Gelagen mit intellektuellen Debatten, passt sie die Dramaturgie ihrer „Occasions“ stets dem Kommen und Gehen, den anwesenden Gästen und ihrer Energie an.

Von und mit Isabel Lewis

Isabel Lewis (DE/US/DO)

Isabel Lewis, geboren 1981 in Santo Domingo/Dominikanische Republik, ist als interdisziplinäre Performancekünstlerin und Kulturtheoretikerin tätig. Lewis, die in Florida aufwuchs, studierte Tanz und Choreografie sowie Literaturwissenschaften an der Hollins University in Virginia. Nach Abschluss ihres Studiums gründete sie im Jahr 2004 gemeinsam mit Erika Hand das in New York City ansässige Performancekollektiv Labor Union und begann auch eigene Stücke zu konzipieren und aufzuführen – unter anderem im Rahmen des ImPulsTanz-Festivals, der Frieze Art Fair London und am HAU Hebbel am Ufer Berlin. Darüber hinaus arbeitete das seit 2009 in Berlin ansässige Allroundtalent auch als Editorin für das Movement Research Performance Journal und war von 2005 bis 2008 Kuratorin am New Yorker Dixon Place.